Nagelpflege ist immer mein guter Vorsatz. Ich nehme mir vor, mir jeden Abend die Nagelhaut mit Öl einzureiben, regelmäßig Kuren zu machen und gesünder zu essen. Wie das so ist mit Vorsätzen, halte ich sie nur bedingt ein. Meine Nagelhaut könnte deutlich besser aussehen, sie sah aber auch schon mal deutlich schlimmer aus.
Auch wenn meine Nagelpflege ganz minimal ist, möchte ich sie euch dennoch vorstellen. Denn nicht jeder hat täglich Zeit, um sich um seine Nägel zu kümmern. Manche haben von Geburt an wundervolle Nägel, für die sie nichts tun müssen, andere können so viel Pflegen wie sie wollen und die Nägel werden nicht schöner.
Ich bin mit der Form meiner Nägel ganz zufrieden, vor allem, wenn ich mir die Pranken meiner Eltern und Großeltern ansehe! Früher (mit 14 Jahren) war ich besessen von langen Krallen. Ich wollte unbedingt super lange Nägel und habe sie mir auch schmerzhaft aufgeklebt. Bei meinen sehr elastischen Nägeln ist das natürliche Wachsen lassen fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das hier war das Maximum meiner Nagel-Möglichkeiten:
Mittlerweile bin ich vom Längenwahn wieder abgekommen. Ich mag es, wenn das Nagelweiß etwa 3-4 Millimeter lang ist. Bei meinen kleinen Fingern, Ringfingern und Daumen ist das gar kein Problem, die reißen so gut wie nie ein. Aber Zeige- und Mittelfinger machen mir immer Probleme und sind auch meistens der Grund, warum ich meine Nägel so kurz trage. Meine größten Probleme sind:
- Meine Nägel peelen sich und lassen sich stellenweise abziehen. So wird der Nagel dünn und bricht irgendwann ab. Mein ewiges, gelangweiltes Rumfummeln an den Nägeln macht die Sache natürlich nicht besser.
- Meine Nagelhaut ist trocken und bildet am Rand zum Nagel kleine abstehende Dornen.
Um wieder zum eigentlich Zweck meines Posts zurück zu kommen (hust), folgende Produkte benutze ich für meine Nagelpflege:
Glasfeile von Pfeilring: Ein Muss für mich, ist viel schonender als eine Metallfeile und wirkt dem Peelen der Nagelschichten durch die feinere Oberfläche entgegen.
Artdeco - All in One Manicure: Weil es bei mir schnell gehen muss, benutze ich die All in One Manicure sehr gerne. Sie besteht aus Ölen und Salz, die gemischt ein pflegendes Peeling ergeben. Nach der etwa 1 minütigen Anwendung sind die Hände weich, gepflegt und duften sehr stark. Mache ich etwa einmal pro Woche.
Sally Hansen Nagelhaut Entferner mit Rosenholzstäbchen: Vor jeder Maniküre entferne ich ganz sanft die Nagelhaut. Dazu lasse ich das blaue Gel etwa 15 Sekunden auf der Nagelhaut und schiebe sie dann mit dem Rosenholzstäbchen zurück. So sind die Kanten viel gleichmäßiger und sehen ordentlicher aus.
Nagelöl von Ciaté: Trage ich entweder nach der Maniküre oder vor dem Schlafengehen auf die Nagelhaut auf und massiere sie kurz ein. Ich merke einen deutlichen Unterschied, wenn ich regelmäßig Nagelöl benutze, aber mein innerer Schweinehund wehrt sich sehr dagegen. Ich mag dieses glitschige Gefühl an den Fingern nicht!
Weleda - Sanddorn Handcreme: Apropos glitschig! Das ist diese Handcreme nämlich überhaupt nicht! Deshalb ist sie seit Jahren mein großer Favorit. Sie zieht sofort ein und pflegt hervorragend. Und sie riecht nach frisch geschälten Orangen. Was will man mehr? Handcreme benutze ich eher selten, meistens im Winter.
Microcell 2000 Nail Repair: Das wohl wichtigste Utensil für meine Nagelpflege. Ohne Microcell würden meine Nägel nie länger als 1 Millimeter werden. Er härtet sie und macht sie stabil. Ja, er enthält Formaldehyd, aber bisher habe ich noch keine "gesunde" Alternative für ihn gefunden. Ich trage ihn vor jeder Maniküre als Base auf und auch sonst jeden Tag.
Wie ihr seht bin ich blutiger Minimalist was Nagelpflege anbelangt. Gut, dass ich euch habe, meine lieben Leser, immer her mit euren Tipps, Tricks und Empfehlungen!





